Pfarreiengemeinschaft Maxhütte - Haidhof/ Rappenbügl
St. Barbara/ St. Josef

Chronik des KAB-Ortsverbandes Rappenbügl


Das Wort erfüllt sich in der Tat. Viele Diskussionen und Gespräche bewirken nichts, wenn man nicht die Ärmel hochsteckt und Taten folgen lässt.   

Auch in der Arbeitergemeinde Rappenbügl hat man schon früh die Notwendigkeit erkannt, dass den Worten Taten folgen müssen und dass sich die katholische Arbeitnehmerschaft in einem Ortsverband organisieren müsse.

Auf Einladung von Pfarrkurat Pommer fand daher am Sonntag, den 8. Januar 1961 um 20.00 Uhr in der Bahnhofswirtschaft Pongratz eine Versammlung mit dem Ziele der Gründung einer Ortsgruppe des katholischen Werkvolkes in Rappenbügl statt. Zu dieser Versammlung hatten sich 23 Pfarrangehörige eingefunden.

Die einleitenden Worte sprach Herr Pfarrkurat Pommer, der sich besonders anerkennend über die rege Teilnahme aussprach und dann den Bezirkssekretär Kilian aus Regensburg bat, das Wort zu ergreifen.

Herr Kilian erläuterte dann in einem Referat die Ziele des Werkvolkes und legte die Gründe dar, weshalb das katholische Werkvolk und dessen Wirken notwendig sei und was es zu  leisten bestrebt ist. Er sprach weiterhin über die Entstehung des Werkvolkes, die Höhe des Beitrages und allgemeine Mitgliederfragen.

Im Anschluss erfolgte die Wahl einer Vorstandschaft.


Das Wahlergebnis lautete wie folgt:

  1. Vorsitzender: Georg Grundstein
  2. Vorsitzender: Franz Nißl
  Schriftführer: Rübenach  Balthasar
  Kassier: Josef Weber

Im Anschluss an die Wahlen gab Bezirksvorsitzender Wisneth seiner Freude über die Gründung der Ortsgruppe Ausdruck, da der Bezirksverband nunmehr aus 15 Gruppen bestehe.

Gründungsmitglieder:
  Fischer Ludwig Nißl Franz
  Fleischmann Josef Nißl Margareta
  Fleischmann Margarethe Nißl  Georg
  Grundstein Georg Nißl Elisabeth
  Guggenmos Alois Panzer Ambros
  Heimerl Josef Raab Franz Xaver
  Hummel Georg Raab Johann
  Kuttenberger Josef Rödl Michael
  Leibl Johann Rübenach Balthasar
  Leibl Theres Sturm Xaver
  Licha Andreas Weber Josef
  Moser Ludwig Stoderl Peter (Vertr.  CAJ)

Präses: Pfarrkurat Josef Pommer

Der größte Mitgliederstand wurde im Jahr 1964 mit 85 Mitgliedern erreicht. Er entwickelte sich im Laufe der Jahre auf ca. 60-70 Mitglieder. Dieser Stand konnte bis heute in etwa gehalten werden.


Gründungsfest 1961



                                        Präsides des Werkvolkes und des KAB Ortsverbandes Rappenbügl



08.01.19961

bis 01.10.1962

Pfkur. Josef Pommer

bis 01.11.1971


Pfkur. Josef Rubenbauer

bis 01.09.1981


Pfkur. Anton Vogl

bis 01.09.1991


Pfr. Adolf Pauly

bis 01.09.1999


Pfr. Nikolaus Grüner

seitdem


Pfr. Georg Frank


Vorsitzende des Werkvolkes und des KAB Ortsverbandes Rappenbügl

Ortsverbandsleitung Männer:

  1961 - 1963 Georg Grundstein
  1963 - 1964 Rudi Brandl
  1964 - 1966 Gottfried Bielmeier
  1966 - 1974 Otto Igl
  1974 - 1976 Helmut Rödl
  (kom. Albert Schäffer)
  1976 - 1978 Albert Schäffer
  1978 - 1980 Ludwig Moser
  1980 - 1982 Hans Nuber
  1982 - 1984 Ludwig Moser   (ab 1983 kom. Hans Nuber)
  seit 1984 Hans Nuber

Ortsverbandsleitung Frauen:

  1986 - 1993 Schimanek Elisabeth
  1993 - 1996 Gietl Christiane
  seit 1996 Ferstl Maria

Derzeitige Ortsverbandsleitung:

  1. Vorsitzender: Nuber Johann
  1. Vorsitzende: Ferstl Maria
  2. Vorsitzender: Tischler Engelbert
  2. Vorsitzende: Schmid Maria
  Kassier: Süß Günter
  Schriftführerin: Süß  Hedwig

Die Aktivitäten des Ortsverbandes waren damals, wie auch heute noch, in erster Linie auf das Mitwirken in der Pfarrgemeinde St. Josef in Rappenbügl abgestimmt. Dies zeigte sich in der Vergangenheit im besonderen Maße bei freiwilligen Arbeitseinsätzen bei Bau- und Renovierungsmaßnahmen, wie z.B. Bau des Pfarrhofes, Anbau des Pfarrheimes, Bau einer Spielhalle beim Kindergarten, Friedhoferweiterung, Kirchenrenovierung und anderen Pflege- und Instandhaltungsarbeiten. Heute kann man zudem noch andere Dienste nennen, wie z.B. Mitwirkung beim liturgischen Dienst (Kommunionhelfer, Lektoren), Mitarbeit im Pfarrgemeinderat und in  der Kirchenverwaltung. Dabei sei erwähnt, dass alle diese Dienste ehrenamtlich ohne Inanspruchnahme von irgendwelchen Aufwandsentschädigungen geleistet werden. Die KAB-Mitglieder sind somit eine wichtige Stütze im Leben der gesamten Pfarrgemeinde.

Neben diesen Aktivitäten auf Pfarrebene wurden jedoch auch immer wieder, bestimmt durch aktuelle Anlässe,  überregionale Aktionen unterstützt und mitgetragen. Hier verdienen besondere Erwähnung der Einsatz für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Maxhütte (gemeinsamer Brief der Ortsverbände im Städtedreieck an die verantwortlichen Politiker 1987), Aktion für einen gerechten Familienleistungsausgleich ("Windelaktion" März/April 1995 und Brief an die verantwortlichen Politiker), Fortführung der Aktion 1996 mit  einer Unterschriftenaktion und Schreiben an die Verantwortlichen in der Politik und im Jahr 2000 die Aktion "Sonntag muss Sonntag bleiben"

Bei der Gestaltung der Jahresprogramme wurden auch regelmäßig Themen im Rahmen der religiösen und politischen Bildung angeboten, sowie die Angebote des Bezirks- bzw. des Kreisverbandes genutzt.

Natürlich kam dabei auch das gesellige Leben nicht zu kurz. Dies zeigt sich durch eine rege Beteiligung an Gründungsfesten und Fahnenweihen von örtlichen und auswärtigen Vereinen, Teilnahme an Vereinsvergleichsschießen oder Vereinskegelturnieren, sowie die Mitarbeit in der "Vereinsgemeinschaft östlich der Bahn" bei der Mitgestaltung des Bürgerfestes.