Pfarreiengemeinschaft Maxhütte - Haidhof/ Rappenbügl
St. Barbara/ St. Josef

Über uns 

Wer wir sind

Die Pfarrei St. Barbara ist eine von vier katholischen Pfarrgemeinden in der Stadt Maxhütte-Haidhof im Süden des Landkreises Schwandorf und gehört zur Diözese Regensburg.

Unsere Pfarrei ging 1920 aus der Pfarrei Leonberg hervor. Initiative gaben dafür ein kleiner Kreis von Männern, der am 14. November 1920 den „Kirchenbauverein Hl. Barbara“ gründete, mit dem Ziel, in Maxhütte eine eigene katholische Kirche zu bauen und eine Seelsorgestelle zu errichten.



Nachdem die Formalitäten erfüllt waren, begann der Verein 1921 einen wahren Feldzug um die Mittel des geplanten Kirchenbaues. Mit einer „Allgemeinen Landeskirchensammlung außer der Reihe“ wurde in den 8 Diözesen Bayerns gesammelt. Papst Pius XI. ließ mit Schreiben vom 10. Dezember 1923 einen Betrag von 5.000 Lire überweisen (nach „Meyers Konversations-Lexikon, 14, 1909, Münzen“ entsprach dies damals einem Wert von 81.000 Mark). Das Schreiben trägt die Unterschrift des apostolischen Nuntius „Eugenius Pacelli“, der später von 1939 bis 1958 das Amt des Pontifex als Pius XII. innehaben sollte.

Ebenfalls 1921 wandte sich der Vorstand des neu gegründeten Vereins an die Generaldirektion der Maxhütte mit der Bitte um einen unentgeltlichen Bauplatz. An einer Zusage der Werksverwaltung war nicht zu zweifeln und so wurde dem Kirchenbauverein ein großes Waldgrundstück im Westen der wachsenden Stadt zur Verfügung gestellt.

Der große Erfolg der Landeskirchensammlung, die Unterstützung der Diözese, des Vatikans, der staatlichen Behörden und des Eisenwerks ließen es zu, dass bereits am 19. März 1922 die Grundsteinlegung im Rahmen eines Festgottesdienstes, zu dem auch der damalige Präsident des Landtags Geheimrat Dr. Held und verschiedene Mitglieder des Aufsichtsrates der Maxhütte kamen, erfolgen konnte.


Am 15. Juli 1923 wurde die Kirche von Bischof Dr. Anton von Henle konsekriert. Unter Anderen nahmen an diesem Gottesdienst der Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Matt sowie der Staatsminister für Arbeit und soziale Fürsorge Oswald teil. Nun hatte Maxhütte zwar eine eigene Pfarrei, lag aber noch unter der seelsorgerischen Betreuung des Pfarramtes Leonberg. Am 15. August 1926 wurde dann die Errichtung einer katholischen Pfarrei in Maxhütte vom Ministerium für Unterricht und Kultus genehmigt und der bereits in Maxhütte als Seelsorger weilende Religionslehrer Anton Pronadl wurde schließlich zum ersten Pfarrer der Industriegemeinde Maxhütte berufen.

Als diese Pfarrkirche für die wachsende Bevölkerung langsam zu klein wurde, beschloss man Anfang der 1960er eine neue Pfarrkirche zu bauen. So fand am 31. Juli 1960 mit Domkapitular Kuffner die Grundsteinlegung statt. Die kirchliche Weihe erhielt die neue Pfarrkirche am 24. September 1961 durch Weihbischof Joseph Hiltl und Stadtpfarrer Rohrmayer. Als symbolischer Dank trägt die Straße, in der die neue Pfarrkirche ihren Platz hat, zu Ehren des edlen Spenders im Vatikan - Pius XII. - den Namen Pacellistraße.

Zur Pfarrei gehören aktuell mit der Stadtpfarrkirche St. Barbara die Alte Pfarrkirche St. Barbara und die Kapelle zu Ehren Johannes des Täufers in Roding.

Unsere Pfarrgemeinde zählt ca. 2.300 Katholiken.