Pfarreiengemeinschaft Maxhütte - Haidhof/ Rappenbügl
St. Barbara/ St. Josef

Pfarrgemeinderat


 

Neu gewählter PFARRGEMEINDERAT
Pfarrei Maxhütte-Haidhof - St. Barbara für 2018-2021

Amtliche Mitglieder:

Marek Baron, Stadtpfarrer

Jean Luc Kalala, Pfarrvikar

Gewählte Mitglieder:

Albrecht Jürgen

Griebatsch Markus

Badenberg Fritz

Baumer Waltraud

Fuchs Tanja

Schlensog

Albinsky Maria

Heuschneider Stefanie

Fischer Christa

Döllinger Daniela

 

Berufene Mitglieder:

Schmitzberger Franz

Sieß Regina

Krets Jennifer

Vorsitzender des Pfarrgemeinderates ist Stadtpfarrer Marek Baron.

Pfarrgemeinderatssprecher Herr Markus Griebatsch

Zweiter PGR-Sprecher Herr Fritz Badenberg

Schriftführerin Frau Daniela Döllinger.

  

Foto folgt demnächst

  

 

Der Pfarrgemeinderat ist ein Gremium in einer katholischen Pfarrgemeinde, dessen Mitglieder zusammen mit dem Pfarrer und den anderen Pfarrgeistlichen und Mitarbeitern "zur Förderung der Seelsorgstätigkeit mithelfen" (can. 536 CIC). Er ist zu unterscheiden von der Kirchenverwaltung, die sich um die Vermögens- und Personalfragen kümmert.

Meist wird der Pfarrgemeinderat von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde gewählt. In anderen Fällen (Bistum Essen) wird der Pfarrgemeinderat gebildet aus entsendeten Vertretern mehrerer untergeordneter Gemeinderäte, die wiederum an den innerhalb einer Pfarrei bestehenden Gemeinden gewählt werden.

Je nach Größe der Pfarrei und der Ordnung der jeweiligen Diözese sind Mitgliederzahl und Aufgaben dieses Gremiums verschieden festgelegt. Die Einrichtung von Pfarrgemeinderäten geht auf einen Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) zurück. Das Dekret Apostolicam Actuositatem über das Apostolat der Laien regt die Einrichtung beratender Gremien in den Pfarrgemeinden an. In dieser Entwicklung zeigt sich auch der Wandel von der ausschließlich pastoral versorgten zur mit-sorgenden Gemeinde. Um seine Arbeit leisten zu können, bildet der Pfarrgemeinderat Ausschüsse - etwa zu den Themenbereichen Mission, Liturgie, Caritas, Massenmedien, Jugend, Bau und Verwaltung. In diese Ausschüsse können teilweise auch Nichtmitglieder berufen werden.

Für die Diözesen in Deutschland gilt im Rückgriff auf die Würzburger Synode (1976): Lediglich beratend wird der Pfarrgemeinderat bei allen Angelegenheiten tätig, die dem Pfarrer als beauftragtem Seelsorger und Leiter der Gemeinde übertragen sind. Beschließen kann er Maßnahmen, die den Dienst der Gemeinde für die Gesellschaft und die Welt betreffen: zum Beispiel Caritas, Medien, Dritte-Welt-Projekte, Politik und Kirchenasyl. Nicht in die Zuständigkeit des Pfarrgemeinderates fallen Fragen der Vermögensverwaltung. Für sie ist der Pfarrverwaltungsrat, die Kirchenverwaltung oder der Kirchenvorstand zuständig.

Eine Abstimmung zwischen dem Kirchenvorstand, der Kirchenverwaltung oder dem Pfarrverwaltungsrat ist sinnvoll.

Eine Ausnahme bildet in Deutschland das Bistum Regensburg. Hier wurde 2005 Canon 536 des weltweit geltenden kirchlichen Gesetzbuch CIC (1983) umgesetzt, der wie folgt lautet: "Wenn es dem Diözesanbischof nach Anhörung des Priesterrates zweckmäßig scheint, ist in jeder Pfarrei ein Pastoralrat zu bilden, dem der Pfarrer vorsteht; in ihm sollen Gläubige zusammen mit denen, die kraft ihres Amtes an der pfarrlichen Seelsorge Anteil haben, zur Förderung der Seelsorgstätigkeit mithelfen. Der Pastoralrat hat nur beratendes Stimmrecht und wird durch die vom Diözesanbischof festgesetzten Normen geregelt." Damit wurden die Rechte der Pfarrgemeinderäte im Bistum Regensburg reduziert.

In Österreich und in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der Pfarrgemeinderat bzw. der Kirchengemeinderat für die Vermögensverwaltung zuständig und in diesem Bereich auch beschlussfähig; in der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der Pfarrgemeinderat als Kirchengemeinderat (kurz KGR) bezeichnet.

In den evangelischen Kirchen sind für das gewählte Leitungsgremium der Gemeinde die Bezeichnungen Kirch(en)gemeinderat, Gemeindevorstand, Gemeindekirchenrat, Presbyterium oder Ältestenkreis gebräuchlich (vgl. dazu Kirchengemeindeleitung). Abhängig von der Kirchenverfassung gehen die Kompetenzen dabei über die eines Pfarrgemeinderates hinaus und erstrecken sich auf sämtliche Fragen des Gemeindelebens bis hin zur Wahl eines Gemeindepfarrers.